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Uptime / Verfügbarkeit

Betrieb

Uptime, deutsch Verfügbarkeit, ist der prozentuale Anteil der Zeit, in dem eine Software ohne Störung erreichbar ist – ein zentraler messbarer Wert für den Betrieb geschäftskritischer Anwendungen.

Ausführliche Erklärung

Keine Software ist hundertprozentig verfügbar. Selbst die Systeme der größten Anbieter haben gelegentlich Ausfälle. Die Frage ist nicht, ob Ausfälle vorkommen, sondern wie kurz, wie selten und wie schnell behoben.

Verfügbarkeit wird typischerweise in Prozent ausgedrückt – pro Jahr betrachtet. Was die Zahlen wirklich bedeuten, wird oft unterschätzt:

  • 99,0 Prozent entsprechen rund 3 Tagen und 15 Stunden Ausfall pro Jahr.
  • 99,5 Prozent entsprechen rund 1 Tag und 19 Stunden.
  • 99,9 Prozent entsprechen rund 8 Stunden und 45 Minuten.
  • 99,95 Prozent entsprechen rund 4 Stunden und 22 Minuten.
  • 99,99 Prozent entsprechen rund 52 Minuten.

Vertraglich geregelt wird die zugesicherte Verfügbarkeit in einem Service Level Agreement (SLA) – einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Ihnen und dem Dienstleister. Darin steht nicht nur die Prozentzahl, sondern auch: Wie wird gemessen? Welche Reaktionszeiten gelten bei Störungen? Welche Ausnahmen sind definiert (z. B. geplante Wartungsfenster)? Was geschieht bei Nichteinhaltung?

Warum das für Ihr Unternehmen relevant ist

Eine SLA-Zusage ohne klare Definition ist wenig wert. „99,9 Prozent“ klingen viel – können aber bedeuten, dass Ihre Anwendung mitten in der Geschäftszeit einen halben Arbeitstag still steht und das vertraglich in Ordnung wäre. Entscheidend ist daher: Wann genau wird gemessen? Wird geplante Wartung herausgerechnet? Wie schnell wird auf einen Vorfall reagiert?

Eine hohe Verfügbarkeit ist außerdem kein Selbstzweck. Sie kostet Geld. 99,9 Prozent sind mit überschaubarem Aufwand erreichbar. 99,99 Prozent verlangen Redundanz auf mehreren Ebenen, automatisierte Umschaltmechanismen und kontinuierliche Überwachung. Wer die maximale Verfügbarkeit verlangt, ohne sie zu brauchen, zahlt drauf. Wer aber den umgekehrten Fehler macht – kritische Anwendungen ohne SLA betreiben – riskiert teure Ausfallzeiten.

Beispiel aus der Praxis

Ein Großhandelsunternehmen betreibt sein B2B-Bestellportal ohne festes SLA. Ein Plattenausfall am Hosting-Server führt zu sechs Stunden Stillstand an einem Donnerstagvormittag – der umsatzstärksten Zeit der Woche. Allein dieser Vorfall kostet mehr Umsatz, als ein professionelles Managed Hosting mit zugesichertem SLA für ein ganzes Jahr gekostet hätte. Ein SLA mit definierter Reaktionszeit, redundanten Komponenten und festen Wartungsfenstern hätte den Ausfall auf unter eine Stunde begrenzt.

Das bedeutet das für Sie

Bewerten Sie ehrlich, wie geschäftskritisch Ihre Anwendung ist. Wie viel kostet eine Stunde Ausfall? Eine halbe Tagesschicht? Ein ganzer Tag? Diese Zahl ist die Grundlage, um die passende Verfügbarkeit – und das passende SLA – zu wählen.

Im Rahmen unseres Managed Hostings vereinbaren wir verbindliche Verfügbarkeiten mit klaren Reaktionszeiten und transparenten Messverfahren. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, welches Verfügbarkeitsniveau zu Ihrem Geschäft passt – und welches Sie sich getrost sparen können.

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Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns konkret an, was das für Sie bedeutet.

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